Wenn Altes den Neubeginn blockiert

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Kennst du das Gefühl auf der Stelle zu treten? Irgendwas blockiert deine Segel? Sie können nicht gespannt werden, sich entfalten, obwohl der Wind perfekt in die richtige Richtung weht?

Diese Art von Blockaden stelle ich immer wieder in meinem Leben fest. Mal sind es bestimmte Gedanken, mal sind es Gefühle, die mich lähmen und an dem Dunkeln Ort halten wollen. Oft sind es Erinnerungen an schlechte Erfahrungen, Ängste und Sorgen, die sich zwischen mich und den frischen, bewegenden Wind von Gottes Schöpferkraft drängen.

Monatelang qälte ich mich Ende 2014 mit der riesigen Frage nach meiner beruflichen Zukunft, meiner Berufung…ich wusste, die Antwort liegt direkt vor mir aber irgendwas blockierte mich. Es war ein Satz, den ich ständig in meinem Umfeld hörte: „In den vollzeitlichen Gemeindedienst zu gehen, in die Mission, kann ja nicht jeder. Irgendwer muss ja auch Geld verdienen, um es spenden zu können.“

Weil dieser Satz unterbewusst so tief verankert saß, gestand ich mir selbst nicht zu, diesen beruflichen Weg einzuschlagen, bis Gott in meinem Denken einen tiefen Neubeginn schuf, mich geradezu wachrüttelte.

Wichtig wurde mir in dem Zusammenhang der Bibelvers aus Jeremia 4,3:

„Pflügt einen Neubruch und sät nicht unter die Dornen.“20150411_114635

Welche Dornen und Altlasten versperren dir deine Berufung, nehmen dir die Freiheit zu handeln oder zu sein, wer du wirklich bist?

Viele Singlefrauen erzählen mir von dem einem Mann in ihrer Vergangenheit, dem einen, der jetzt nach all den Jahren Funkstille anrufen könnte und tatsächlich ganz problemlos eine Chance bei ihnen hätte. Krass gesagt, warten sie auf ihn. Jahr um Jahr hoffen und beten und nichts passiert. Pure Zeitverschwendung! Weg mit den Dornen, rufe ich euch zu! Werdet frei in eurem Herzen und Denken für jemand neuen!

Ich bin der festen Überzeugung, dass ein Neubeginn in jedem Lebensbereich mit Gottes Hilfe immer möglich ist. Doch Gott sagt nicht, ich schenke dir einen Neubruch und du relaxt in der Zeit, sondern er sagt: Pflüge einen Neubruch!

Letztes Wochenende habe ich einen Neubruch gepflügt (siehe Bild). Das war harte, anstrengende Arbeit, es war unangenehm im Regen zu stehen, ich war auch noch ziemlich erkältet. Doch die Aussicht etwas neues zu schaffen und mit diesem Ziel vor Augen hat es auch unglaublich Spaß gemacht.

Ich wünsche dir Mut und das Vertrauen in Gottes Kraft, um deinen Neubruch- egal in welchem Lebensbereich- zu pflügen!

Geschrieben von Zalea am 17.04.2015

 

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