Gehst du ALL IN ?

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Heute Abend bin ich zum Pokern bei Freunden eingeladen. Ich habe die Angewohnheit, nach ein paar Runden, wenn mir das Spiel zu langweilig erscheint, mit einem schlechten Blatt kamikazemäßig All-In zu gehen, um mich mit einem Knall vom Tisch zu verabschieden oder grandioserweise zu gewinnen. „All In“ ist die Abkürzung, um aus einer unangenehmen Situation zu entkommen. Beim Pokern unter Freunden funktioniert diese Strategie- wir spielen nicht mit echtem Geld. Ich habe also nichts zu verlieren.

Jesus ruft in Markus 8,34-36 (Luther 1912) seine Nachfolger zum „ALL IN“ auf:

„Wer mir nachfolgen will, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach. Denn wer sein Leben erhalten will, der wird’s verlieren; und wer sein Leben verliert um meinetwillen und um des Evangeliums willen, der wird’s erhalten. Denn was hülfe es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewönne und nähme an seiner Seele Schaden?“

Wenn du einen ruhigen Moment hast, stell dir doch dazu diese Fragen:

1) Gehe ich mit meinem ganzen Leben für Jesus ALL IN ?

2) Gibt es Bereiche in meinem Leben, in denen ich Gott nicht die Kontrolle geben kann? Wieso nicht?

3) Mache ich Kompromisse? Wo bin ich der gesellschaftlichen Umgebung ähnlicher als dem Reich Gottes?

Wenn ich mir all die biblischen Persönlichkeiten angucke, die großen Glaubensvorbilder der Vergangenheit und Gegenwart wird mir bewusst, dass sie nur sind, was sie sind, weil sie ALL IN gelebt haben.

4) Welche Menschen haben für dich ALL IN gelebt? Was kannst du von ihnen lernen?

5) Gibt es jemanden in deinem Umfeld, von dem du sagst, er lebt „ALL IN“?

Der einzige Grund Gott nicht zu vertrauen, ist zu denken, man hätte selbst einen besseren Plan. Ganz ehrlich, wie schlecht waren meine selbstgestricken Pläne bisher?!

Im Vertrauen wachsend, möchte ich die Kontrolle über alle Lebensbereiche, mein Herz, meine Gedanken und mein ganzes Sein an Gott abgeben. Das braucht es, um ALL IN zu leben.

Ich bete „Fly“ von Jonathan David Helser:  https://www.youtube.com/watch?v=CdVVMbgMfDQ

Ich schließe meine Augen, alles verschwindet mit deinem Lächeln.

Ich hebe meine Hände, stehe an einer Klippe. Meine Arme sind weit geöffnet.

Du bist der Vater, ich das Kind. Du flüsterst mir zu:

„Spring von der Kante. Lass alles hinter dir. Lass alles hinter dir! Mach dich los von den Fesseln. Lass los. Lass los.“

Viel zu lange habe ich an den Lügen festgehalten, wenn so viel mehr auf der anderen Seite auf mich gewartet hat.

Ich denke es ist Zeit, den breiten Fluss zu überwinden, die Klippe zu verlassen und über die Kante zu springen.

Du kannst fliegen. Verlass den Boden. Geh und flieg! Das ist wozu du und ich geschaffen wurden.

Durch den Wind und die Bäume. Die Blätter tanzen. Heilung! Die Kraft der Heilung kommt!

Hier sind nur du und ich. Hier sind nur du und ich, Papa. An diesem Ort ist dein Gesicht.

Ich kann keine anderen Stimmen außer deiner hören, Gott. Hier sind nur du und ich.

Was ich einmal war, werde ich nie wieder sein. Ich werde zum Traum, zum Traum Gottes.

Eden, oh der Garten ist genau hier, genau jetzt.

Alles was ich sehen kann bist du, wie du lächelst, wie du mich anlächelst, oh Gott.

(freie Übersetzung)

Geschrieben von Zalea, 29.11.2014

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