Identität: Helden deiner Kindheit

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Jedes Kind hat mindestens einen Helden, dem es nachstrebt und sich identifiziert. Der coole Cowboy oder Superman, Batman, Cindarella oder Pocahontas. Wir wollen selbst auch Helden, einfach jemand besonderes, sein.

Jeanne d’Arc ist die Heldin meiner Kindheit und bleitet mich als Vorbild seitdem ich als 10 Jährige den Film „Jeanne d’Arc- Die Frau des Jahrtausends“ sah. Sie wird stets abgebildet als Kämpferin, mächtig und stark auf einem Schlachtross sitzend, gekleidet in einer Ritterrüstung mitten in der Schlacht. Die einzige Frau umgeben von Kampf, Leid und Männlichkeit.

Und so dachte ich, müsste, sollte und würde ich sein, wenn ich einmal groß bin. Jetzt, nachdem ich diese Seite in mir herausgebildet und beinahe mehrmals daran zugrunde gegangen bin, denke ich, dass mir ein riesiger Fehler unterlaufen ist. Die eigentliche Faszination von Jeanne d’Arc ging bei genauerer Überlegung nicht von ihrer Stärke in einer Männerwelt aus, sondern davon, dass sie (so sagt es die Legende) eine Begegnung mit dem lebendigen Gott hatte und diese Begegnung veränderte das Mädchen Jeanne so sehr, dass sie ihn und seinen Auftrag auch im Angesicht des Feuers nicht verleugnen konnte.

Der lebendige Gott…

Mein Herz ist bei der Begegnung mit ihm entbrannt und es begreift noch nicht, dass es geliebt ist, einfach weil er- der Gott der Liebe, der Schöpfer, der Retter, der Gott der mich jeden Moment trägt und mir nachgeht, der mir Gutes tun will  und dafür sein Leben gibt, MICH LIEBT. Unfassbar…

Ganz ohne Rüstung, ganz ohne Kampf darf ich bei ihm einfach nur ICH sein.

Doch wie kann ich loslassen, meine selbstproduzierte Identität durch seine neue Kreation ersetzen?

And I’ve been told, to pick up the sword and fight for love. Little did I know that love had won for me“, heißt es im Lied „We dance“ von Bethel Music. Ich muss mir keine Liebe und Zuneigung erkämpfen oder verdienen durch Taten. Ich lasse mein Herz brennen und Liebe hinausströmen, zurück zu dem Einen, der mich schon im Mutterleib liebte und hinaus zu all den Menschen, die noch nicht wissen, dass Liebe nicht erkämpft werden kann, sondern ein Gnadengeschenk ist.

Gnade, die über Fehler, Schwächen und Verletzungen siegt, sie nicht anrechnet und nicht darauf herumhackt.

Ich will hin zur Liebe Gottes. Ich will durch seine  Augen sehen, wenn ich mich im Spiegel betrachte, wenn ich mich einsam, schwach und untalentiert fühle. Ich will mein Leben von Himmel her sehen und den lebendigen Gott regieren lassen.

Ich will mir von Gott meine wahre Identität zeigen lassen.

Gibt es Menschen, Dinge, Lebensmodelle, die dich geprägt haben? (Ungesunden) Einfluss auf deine Identität genommen haben?

 

Nachtrag: Einen Tag nachdem ich diesen Text verfasst habe, hat Gott mir etwas Wunderbares bewusst gemacht. Mein richtiger Vorname setzt sich aus zwei Worten zusammen: „Channah“ = Gnade und „Nike“ = Unbesiegbare

Mein Name bedeutet: Gnade ist unbesiegbar.

Und wenn ich auf mein Leben zurückblicke sind die größten Siege, wo Versöhnung mit Gott und Menschen stattfand.

WUNDERBAR! DANKE VATER für diesen NAMEN!

 

geschrieben von Zalea 19.09.2014

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