Gott und Philosophie. Passt das zusammen? – Ein Gastbeitrag

Gepostet am Aktualisiert am


Führt man sich die Geschichte der Philosophie vor Augen, so fällt auf, dass die Frage nach Gott, oder wie die Philosophen es vielleicht nennen würden, nach einem ordnenden Prinzip immer wieder auftaucht. Wer kennt die Frage nach Gott nicht? Diese Frage stellt sich doch jeder irgendwann in seinem Leben und laut Röm. 1,19+20 ist Gott in dem von ihm Gemachten auch zu erkennen. Nun sind die Philosophen aber wahrlich kein Völkchen dass sich mit oberflächlichen Antworten zufrieden gibt. Sie wollen immer an den Kern. Was ist das Ganze? Wie ist das Ganze geworden? Solche und ähnliche Fragen rauben ihnen regelrecht den Schlaf. Was ich an der Philosophie mag, ist dass sie versucht einheitliche Konzepte zur Erklärung des gesamten Weltbildes zu liefern und das wirklich versucht wird an den Kern zu kommen.

Diesen Forschersinn würde ich mir oft von einigen Christen mehr wünschen. Denn schließlich hat Gott bei uns eine wunderbare Maschinerie der Erkenntnis oberhalb unseres Halses angebracht und diese sollte man- meiner Meinung nach- auch nutzen. Viele Forscher haben bereits aufgrund der Bibel großartige Entdeckungen gemacht (Beispielsweise die Quellen des Ozeans, wovon in Hiob die Rede ist). Aber hierzu vielleicht ein andermal mehr. Es gibt so vieles zu entdecken und zu erforschen und Gott will, dass wir es auch tun und seine Größe dadurch sehen.

Zurück zu den Philosophen. Den Gott der Philosophen dürfen wir uns nicht als eine Konstante vorstellen, sondern wird je nach Weltbild des jeweiligen Philosophen passend definiert. Der im 17. Jahrhundert wirkende französische Philosoph und Mathematiker Blaise Pascal, kam eines Tages zur Erkenntnis, dass der Gott der Bibel der wahre Gott sein musste. „Weg vom Gott der Philosophen hin zum Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs“ soll er gesagt haben. Dadurch wird deutlich, dass diese zwei Definitionen von Gott nicht miteinander vereinbar sind. Zu abstrakt der Gott der Philosophen, der nur als Mittel zur Erklärung herangezogen wird. Auf der anderen Seite haben wir einen Gott, der die Menschen liebt, wie man es sich nicht vorstellen kann. Jeder der eine andere Vorstellung von Liebe hat, als die Liebe die Gott ist, muss sich bewusst sein, dass er ein anderes Bild der Liebe hat als wie wir es in der Bibel finden. Er ist der liebende Vater (Lese dazu Lukas 15 ab Vers 11), dessen Liebe unabhängig von deinem Verhalten ist.

Wie sehr wünsche ich mir, dass mehr Menschen diese Liebe erkennen und sich von ihm lieben lassen.

 

Geschrieben von Gastautor: Thiessenjak

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s