Singlesein Teil 2: Maximiere dein Singlesein

Gepostet am Aktualisiert am


Ich möchte euch zwei (fiktive) Frauen vorstellen: Susi-Sucherin und Leonie-Lebefrau. Die beiden haben drei Dinge gemeinsam: Sie sind jung, gläubig und single.

Susi-Sucherin wird morgens wach und ist traurig, dass der Platz neben ihr im Bett leer ist. Es ist still in ihrer kleinen Wohnung. Sie schlurft ins Badezimmer und schaut sich beim Zähneputzen im Spiegel an. „Ich sehe doch eigentlich ganz gut aus“, denkt sie und guckt genauer hin. Sind das etwa kleine Fältchen um die Augen rum? Mit Ende 20? Eigentlich mag Susi-Sucherin heute mal ungeschminkt aus dem Haus gehen, doch wer weiß, vielleicht begegnet sie heute ihrem Traumprinzen?! Also gibt sie sich Mühe und macht sich auf den Weg zur Bushaltestelle. Im Büro angekommen checkt sie ihre E-Mails und ihr Handy mehrmals in der Stunde, um zu sehen, ob dieser Typ von der Feier letztens sich endlich gemeldet hat. Nichts! In der Mittagspause geht sie in den Park, da kann man immerhin auch Leute kennenlernen. Männer aus anderen Büros der Gegend kommen und sie schaut ganz genau hin. Unter all den Fröschen macht sie einen mit Prinzenpotential aus und auch er lächelt sie aus der Distanz mehrmals an. Sie wird langsam nervös. Die Pause ist fast vorbei. „Wieso kommt er nicht rüber?“, fragt sie sich ungeduldig. Dann ist keine Zeit mehr und sie schlurft enttäuscht zurück ins Büro. „Vielleicht morgen!“ Nach dem Sport fällt sie abends einsam ins Bett und schlägt ihre Bibel auf. Eigentlich interessiert es sie nicht, was sie da liest, denn sie ist sauer. „Wieso? Wieso muss ich alleine sein? Wieso kannst du mir nicht einen Mann schicken?“ Sie betet und klagt und schläft erschöpft ein. Susi-Sucherin wird morgens wach und ist traurig, dass der Platz neben ihr im Bett leer ist.

Leonie-Lebefrau wird morgens wach, schaut aus dem Fenster und dankt Gott für den schönen Sonnenschein. Sie sagt:“Danke Vater für den Tag, ich bin gespannt, was du heute für mich geplant hast“, und springt aus dem Bett. Sie macht sich ihre Lieblingsmusik an und tänzelt ins Badezimmer. Sie schaut sich beim Zähneputzen im Spiegel an. „Nicht schlecht, Herr Sprecht!“, denkt sie und lächelt sich an. Eigentlich mag Leonie-Lebefrau heute mal ungeschminkt aus dem Haus gehen, deshalb lässt sie das Aufhübschen und isst lieber noch gemütlich ihr Frühstück. Auf dem Weg zur Bushaltestelle schaut sie sich den blauen Himmel und das schöne satte Grün der Bäume an und freut sich. Im Büro angekommen checkt sie ihre E-Mails und ihr Handy ab und zu und konzentriert sich auf die Arbeit und ihre Kollegen. In der Mittagspause geht sie in den Park, streckt sich auf dem Gras aus und liest in der Bibel. Nach der Arbeit fährt sie mit dem Bus in die Gemeinde und verbringt den Abend mit den Jugendlichen. Die Teenies sind gerne mit Leonie-Lebefrau zusammen und fragen sie um Rat, haben Spaß zusammen. Leonie-Lebefrau fällt müde aber glücklich ins Bett und reflektiert im Gebet  den Tag. Mit einem „Danke“ auf den Lippen schläft sie ein.

Klar, diese zwei Frauen sind überspitzt (oder vielleicht auch nicht?) dargestellt.

Die Frage ist nur, wohin tendiert dein Lebensstil als Single?

Singlesein ist die beste Zeit, um die Beziehung mit Gott zu vertiefen, sich in der Gemeinde und ehrenamtlich zu engagieren. Betrachte Singlesein als Geschenk und sei dankbar dafür, dann wird dein Alltag bunter, spannender, erfüllter. Versprochen!

 

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