Weiterbeten! Even if my eyes can’t see

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Kennst du das? Du betest wochenlang -monatelang-jahrelang für eine Person und es tut sich einfach nichts?! Im Gegenteil, du musst zuschauen, wie es bergab geht. Wie sie sich immer weiter von Gott und allem Guten entfernt?

Es gibt bestimmte vorhersehbare Folgen unserer Taten und Entscheidungen. Mit der Tat oder der Entscheidung beginnen sich bestimmte Rädchen in eine Richtung zu drehen – logische nächste Schritte auf einem Weg, der entweder hin zu oder weg von Gott führt.

Wir haben einen freien Willen. So wollte es Gott, als er uns schuf. Keine Marionetten. Kein Diktat von „Oben“. Der freie Wille wird von Gott nicht gebrochen, also lässt er uns gehen nach unserem Willen.

Ich und mein Wille

Im Rückblick erkenne ich meistens erst, WANN und WO ICH selbst mich von Gott entfernt habe.

„Hätte ich doch bloß dies oder jenes nicht getan! Hätte ich doch jemanden um Rat gefragt oder auf meinen Ratgeber gehört!“, schreit es dann in mir. Blind lief ich und blind blieb ich…bis ich die Konsequenzen zu spüren bekam.

 

Du und dein Wille

Anders erlebe ich es da, wo ich selbst Ratgeber und Begleiter sein darf. Wo Familie, Freunde und Bekannte gehen und straucheln, fragen oder halt auch nicht fragen, oder trotz aller Warnungen stur (vielleicht auch ab dort alleine) weitermarschieren. Da erkenne ich manchmal die Frühzeichen, die Alarmsignale und beschließe: ICH BETE FÜR DICH ….vielleicht geht es dir auch so?

 

Frustrationsgrenze erreicht!

Am Anfang bete ich intensiv und beständig, dann kommt eine Berg-und Talfahrt und je mehr Zeit vergeht und sich nichts tut, desto weniger glaube ich daran, dass sich noch was tun wird. Ich höre dann irgendwann langsam…einfach so auf zu beten und bin vielleicht enttäuscht, dass Gott nicht geholfen hat, nicht aktiv wurde, nicht genug kooperiert hat, sich nicht genug bemüht hat. Mein Glaube ist dann KLEIN.

Das Problem ist: Ich kann einfach nicht SEHEN, HÖREN, SPÜREN, dass Gott trotzdem am Werk ist. Alles Offensichtliche spricht dagegen.

Zweimal hat Gott mich im letzten Monat grandios überrascht! Zweimal hat Gott weiter um zwei Menschen gekämpft, die ich schon aufgeben hatte. Zweimal musste ich bekennen:Mein Glaube war zu klein.

 

Gott zielt auf das Herz, das kann ich nicht sehen!

Denn es geht nicht, wie ein Mensch sieht: ein Mensch sieht, was vor Augen ist; der HERR aber sieht das Herz an.“ 1.Sam 16,7;  Lutherbibel 1912

Während ich nur resignierend die Taten und Entwicklungen mit meinen Augen beobachten konnte, wirkte Gott am Herzen dieser beiden Menschen weiter. Gott zielt auf das Herz und das dauert manchmal seine Zeit, führt durch Höhen und tiefe tiefe Täler.

Gott versucht alles, denn er will Herzen gewinnen!

Gott reagiert auf Zurückweisung nicht wie wir Menschen. Er gibt nicht auf, seine Liebe versagt nicht, verweht nicht mit dem Wind. Für mich wird Gottes unermessliche Liebe in Hosea besonders greifbar:

Gott reagiert so auf Zurückweisung:

„Doch dann werde ich versuchen, sie wiederzugewinnen: Ich will sie in die Wüste bringen und in aller Liebe mit ihr reden.Dort wird sie auf meine Worte hören.“ (Hosea 2, 16-17 Hoffnung für alle Übersetzung)

 

Ich mag euch Mut machen, dass ihr im Glauben weiterbetet und nicht aufgebt, egal, wie die Umstände und Entwicklungen zu sein scheinen. Gott handelt und sät im Verborgenen. God is in control!

 

Geschrieben von Zalea: 21.06.2014

 

 

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