Singlesein Teil 1: It’s all about timing

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Warten“ und „Geduld“ sind zwei Dinge, die bis vor Kurzem nicht zu meinen Charakterstärken zählten.

Ich werde schnell ungeduldig mit anderen Menschen, mit Projekten, die sich nicht so entwickeln, wie ich es mir vorgestellt habe. Meistens breche ich dann zu neuen Ufern auf und nenne es: Spontanität und Freiheit.

Mir wurde nach der letzten Bruchlandung bewusst, dass mein Problem darin liegt, dass ich mich in Sachen emotional hineinstürze, ob es Beziehungen oder Aufgaben sind. Ich mag Dinge erleben und besitzen und haben – am besten SOFORT.

2014-06-18 16.36.37

Der weiseste Mensch der Welt, Salomon, schreibt in Prediger Kapitel 3, 1-8 (Schlachter Übersetzung):

Alles hat seine bestimmte Stunde, und jedes Vorhaben unter dem Himmel hat seine Zeit:

Pflanzen hat seine Zeit und das ausreißen hat seine Zeit; (…)

Umarmen hat seine Zeit und sich der Umarmung enthalten hat auch seine Zeit; (…)

Lieben hat seine Zeit und Hassen hat seine Zeit;“

 

Gerade als Singlefrau Mitte 20 erlebe ich, wie mein Umfeld unruhig wird. Die biologische Uhr tickt und kein Mann in Sicht. Und selbst wenn die biologische Uhr nicht ticken würde, Gott hat uns Menschen die Sehnsucht nach einem Partner gegeben. Die Sehnsucht ist da und sie treibt vielleicht zu unklugen, überstürzten Entscheidungen:

– Dates und Beziehungen mit Nicht-Christen oder Namens-Christen

– Dates und Beziehungen in einer unpassenden Lebensphase (Umbruchphasen,  Neuorientierung, Not)

-Dates und Beziehungen, obwohl man mit sich selbst oder/ und mit Gott nicht im Reinen ist

 

Wie komme ich jetzt raus aus meinem Dilemma?

Ich DARF LERNEN Gott zu vertrauen und geduldig zu sein, denn:

Gott hat das perfekte Timing:

„Er hat alles vortrefflich gemacht zu seiner Zeit; auch die Ewigkeit hat er ihnen ins Herz gelegt- nur dass der Mensch das Werk, das Gott getan hat, nicht von Anfang bis zu Ende ergründen kann.“ (Prediger 3, 11)

Gott hat einen Plan für mein Leben:

Alle Tage meines Lebens hast du in dein Buch geschrieben– noch bevor einer von ihnen begann!“ (Psalm 139,16 ; Hoffnung für alle)

Salomon sagt uns auch, was zu tun ist, in dieser Zwischenzeit: „Ich habe erkannt, dass es nichts Besseres unter ihnen gibt, als sich zu freuen und Gutes zu genießen in seinem Leben.“ (Prediger 3,12)

Ich bin dankbar, dass ich diese kostbare Zwischenzeit habe. Ich bin dankbar, dass ich daran lernen darf, was es heißt, Gott zu vertrauen und an meinem Charakter zu feilen. Ich bin dankbar, dass ich lernen darf, was Geduld – oder wie die Bibel es häufig sagt „ausharren“- bedeutet. Ich will mich freuen über alle Möglichkeiten und Freiheiten, die ich jetzt als Single habe und darf dankbar mein Leben mit Gott genießen.

Ich schrieb neulich mein erstes Lied, genau in diesem Bewusstsein:

„Du weißt es nicht,

ich vertrau‘ auf lange Sicht.

Lass jetzt los,

und geh auf eigene Reise.

Hin zum Licht,

ich weiß, es führt mich,

wenn der Tag anbricht,

an deine Seite.“

 

Eine Buchempfehlung dazu: „Wütende Gespräche mit Gott“ von Susan E.Isaacs

Geschrieben von Zalea am 18.06.2014

 

 

 

 

 

 

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