Verführt : der Mensch vs. Jesus

Gepostet am Aktualisiert am


2014-06-13 09.12.38

Verführungen sind Teil unserer Lebenswirklichkeit und allgegenwärtig. Verführung ist Hunger, heißt „Ich habe nicht genug. Ich bin nicht satt. Ich brauche mehr, etwas Anderes, etwas Besseres.“

Aber ganz ehrlich Leute: ICH BINS LEID! Ich habe keine Lust, immer wieder denselben Verführungen zu erliegen. Schokolade ist hier mein geringstes Problem 😦

Jedenfalls mag ich mal versuchen das Problem „Verführung“ anzugehen. Offensichtlich ist es klug,  hier am Ursprung des Problems zu starten:

Adam und Eva haben es GEMEINSAM verpatzt. Alles. Für uns alle!

Paradies – zack weg.

Gemeinschaft mit Gott, wandeln im Garten mit ihm- geht nicht mehr.

Super Ehe mit Adam- in Ausnahmefällen.

Das Wort „GEMEINSAM“ habe ich so betont, weil interessanterweise oftmals nicht bewusst ist, dass Adam während die Schlange so schön auf Eva einquatschen konnte DIREKT neben Eva stand. Adam hat sich also auch alles angehört und angesehen. Eva hat ihm dann lediglich die verbotene Frucht weitergereicht.

„Eva nahm von der Frucht und aß, und sie gab davon auch ihrem Mann, der BEI IHR WAR, und er aß“ (1.Mose 3,6).

Es besteht also kein Grund zu denken, dass Adam hier irgendwie unschuldiger oder gar von Eva verführt wurde.

Eva ist nicht die Verführerin, sondern die Schlange, der Feind Gottes.

WIE DER FEIND VERFÜHRT

1. Der Feind sät Zweifel  an Gottes Wesen und Wort (1. Mose 3,1)

„Sollte Gott wirklich gesagt haben….???“

2. Der Feind sät Mangel und Unzufriedenheit (1.Mose 3,5)

„Ihr werdet sein wie Gott und werdet erkennen was gut und böse ist!“

3. Der Feind lenkt den Blick weg von Gott (1. Mose 3,6)

„Die Frau sah, dass von dem Baum gut zu essen wäre und dass er eine Lust für die Augen und ein begehrenswerter Baum wäre.“

 

An diesen Methoden hat der Feind bis heute nichts verändert. Wer dazu gerne mal schmunzeln möchte, dem empfehle ich den Klassiker „Dienstanweisung für einen Unterteufel“ von C.S.Lewis.

 

Jesus wurde ganze 40 Tage in der Wüste vom Teufel belästigt, zu lesen in Lukas 4, 1-13. Ich mag von Jesus lernen und deshalb gucken wir uns das ganze Geschehen mal genauer an:

 

Verführungsversuch Nummer 1:  Lukas 4, 3-4

Jesus hatte Hunger!!! Hunger!!! Hunger!!! Jesus hatte fast 40 Tage lang nichts gegessen. Der Mangel war da.

„Und der Teufel sprach zu ihm: Wenn du Gottes Sohn bist, so sprich zu diesem Stein, dass er Brot werde!“

Das ist eine Kombination aus allen drei Methoden:

„Wenn du Gottes Sohn bist…“, also Zweifel an Gott und Unzufriedenheit mit seiner Stellung als Mensch und er versucht Jesu Blick auf den Stein bzw. das Brot zu lenken. Der Mangel soll in den Vordergrund rücken.

 

Jesus Reaktion:

„Es steht geschrieben“: Jesus zweifelt nicht an Gottes Wort und Zusagen

„Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von einem jeglichen Wort Gottes“: Jesus verneint den Mangel und lenkt den Blick wieder auf Gottes Wort. Gottes Wort stillt den Mangel, ist lebensnotwendig, hat Priorität.

 

Verführungsversuch Nummer 2: Lukas 4, 5-8

„Der Teufel führte Jesus danach auf einen hohen Berg und zeigte ihm alle Reiche der Welt.“ Wieder der Versuch Jesus Blick zu lenken.

„Dir will ich alle diese Macht und Herrlichkeit geben (…), wenn du nun vor mir anbetest.“

 

Jesus Reaktion:

„Weiche von mir Satan!“ : Jesus bekämpft den Feind massiv und entzieht ihm jede Autorität in seinem Leben.

„Denn es steht geschrieben“: Jesus hält fest an Gottes Wort und Zusagen

„Du sollst den Herrn, deinen Gott, anbeten und ihm allein dienen“: Jesus bleibt gehorsam

 

Verführungsversuch Nummer 3: Lukas 4, 9-12

Diese Versuchung …naja…kommt mir wie ein Verzweiflungsversuch vor. So richtig locken würde mich der Sprung vom Tempeldach nicht, selbst wenn Engel mich auffangen würden.

Auch hierauf antwortete Jesus „es ist gesagt…“.

 

Was kann ich von Jesus lernen?

1. Wenn der Feind Zweifel gegen Gottes Liebe und Wort sät, halte ich fest an Gottes Wort und Zusagen. Ich befehle diesen Zweifeln von mir zu weichen. Ich gebe dem Zweifel keine Macht über mich.

WERKZEUG: Ich muss Gottes Wort kennen! Ich muss wissen, was Gott mir Gutes zuspricht und was Gottes Wille ist.

 

2. Wenn der Feind Mangel und Unzufriedenheit sät, gebe ich Gott die erste Stelle in meinem Leben. Bei ihm wird jeder Mangel gestillt.

WERKZEUG: Vertrauen!  Dankbarkeit und Lob Gottes. TÄGLICH!

 

3. Wenn der Feind meinen Blick von Gott weglenken will, halte ich den Fokus auf Gott.

Meistens ist es der zweite Blick, der unsere Lust hervorruft. Wohin schaue ich, wohin schaust du zweimal?

WERKZEUG: Selbstbeherrschung…das kann man trainieren 😉

 

Geschrieben von: Zalae am 15.06.2014

 

 

 

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