Zeit mit Gott? Ahoi- auf zu unbekannten Ufern! Das 40 Tage Experiment!

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Ein Jahr ist seit meinem letzten Blogeintrag hier vergangen; viel ist passiert. Ich bin umgezogen- 3 Mal, habe mich verliebt, verlobt und geheiratet, bin im 5. Monat schwanger, studiere Praktische Theologie und habe mit meinem Mann einen evangelistischen Verein für jugendliche Subkulturen gegründet.

Falsche Annahme 1: Theologiestudenten verbringen von Natur aus viel Zeit mit Gott.

Falsche Annahme 2: Evangelisten und Gemeindegründer verbringen von Natur aus viel Zeit mit Gott.

Entweder ich bin hier die große (und ehrliche) Ausnahme oder es geht vielen so, die sich mit Vollgas und ganzer Kraft für Gott engagieren?! Über die überwältigend vielen, anspruchsvollen theoretischen und praktischen Herausforderungen, bleibt wenig Zeit um wirklich in Gott zu ruhen, ihn immer besser und tiefer kennenzulernen und an sich arbeiten zu lassen.

Meine Eigenanalyse: Persönliche Spiritualität FAILLLLLL!

Deshalb habe ich mich nun selbst herausgefordert und ein 40 Tage Experiment für mich maßgeschneidert.

WIE FUNKTIONIERTS?

STEP 1: DISZIPLIN I HATE YOU

Den inneren Schweinehund á la Martin Rütter unter Kontrolle kriegen. Das heißt konkret:

6:30 UHR aufstehen für 40 TAGE. *HEUL

STEP 2: DIE NEUGIER SIEGT

Im Wohnzimmer stehen nach dem Aufstehen 40 selbstgeschriebene Karteikärtchen für mich bereit, mit einer Tagesaufgabe. Wenn ich schonmal im Wohnzimmer bin, kann ich auch gleich…

STEP 3: DRINK TEA & READ YOUR GOOD NEWS

Ich muss studienbedingt dieses Semester das ganze Neue Testament lesen. Ich verbinde also die Pflicht mit dem Vergnügen. Clever, gell?

STEP 4: PRAYCIRCLE

To be honest falle ich nicht unter die Kategorie „treue, fleißige Beterin“- noch nicht. Ich habe mir nun einen Praycircle erstellt, auf dem Namen und Anliegen stehen, für die ich in diesen 40 Tagen täglich beten möchte.

Na? Inspiriert? Ich halte euch auf dem Laufenden, wie mein 40 Tage Experiment in meinem Leben Veränderung bringt. Auf Gott ist Verlass- wenn ich ihn suche, werde ich ihn finden!

Be blessed

 

 

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Wenn Altes den Neubeginn blockiert

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Kennst du das Gefühl auf der Stelle zu treten? Irgendwas blockiert deine Segel? Sie können nicht gespannt werden, sich entfalten, obwohl der Wind perfekt in die richtige Richtung weht?

Diese Art von Blockaden stelle ich immer wieder in meinem Leben fest. Mal sind es bestimmte Gedanken, mal sind es Gefühle, die mich lähmen und an dem Dunkeln Ort halten wollen. Oft sind es Erinnerungen an schlechte Erfahrungen, Ängste und Sorgen, die sich zwischen mich und den frischen, bewegenden Wind von Gottes Schöpferkraft drängen.

Monatelang qälte ich mich Ende 2014 mit der riesigen Frage nach meiner beruflichen Zukunft, meiner Berufung…ich wusste, die Antwort liegt direkt vor mir aber irgendwas blockierte mich. Es war ein Satz, den ich ständig in meinem Umfeld hörte: „In den vollzeitlichen Gemeindedienst zu gehen, in die Mission, kann ja nicht jeder. Irgendwer muss ja auch Geld verdienen, um es spenden zu können.“

Weil dieser Satz unterbewusst so tief verankert saß, gestand ich mir selbst nicht zu, diesen beruflichen Weg einzuschlagen, bis Gott in meinem Denken einen tiefen Neubeginn schuf, mich geradezu wachrüttelte.

Wichtig wurde mir in dem Zusammenhang der Bibelvers aus Jeremia 4,3:

„Pflügt einen Neubruch und sät nicht unter die Dornen.“20150411_114635

Welche Dornen und Altlasten versperren dir deine Berufung, nehmen dir die Freiheit zu handeln oder zu sein, wer du wirklich bist?

Viele Singlefrauen erzählen mir von dem einem Mann in ihrer Vergangenheit, dem einen, der jetzt nach all den Jahren Funkstille anrufen könnte und tatsächlich ganz problemlos eine Chance bei ihnen hätte. Krass gesagt, warten sie auf ihn. Jahr um Jahr hoffen und beten und nichts passiert. Pure Zeitverschwendung! Weg mit den Dornen, rufe ich euch zu! Werdet frei in eurem Herzen und Denken für jemand neuen!

Ich bin der festen Überzeugung, dass ein Neubeginn in jedem Lebensbereich mit Gottes Hilfe immer möglich ist. Doch Gott sagt nicht, ich schenke dir einen Neubruch und du relaxt in der Zeit, sondern er sagt: Pflüge einen Neubruch!

Letztes Wochenende habe ich einen Neubruch gepflügt (siehe Bild). Das war harte, anstrengende Arbeit, es war unangenehm im Regen zu stehen, ich war auch noch ziemlich erkältet. Doch die Aussicht etwas neues zu schaffen und mit diesem Ziel vor Augen hat es auch unglaublich Spaß gemacht.

Ich wünsche dir Mut und das Vertrauen in Gottes Kraft, um deinen Neubruch- egal in welchem Lebensbereich- zu pflügen!

Geschrieben von Zalea am 17.04.2015

 

Die „Nur mit dir“-Falle, wie Hollywood uns die falschen Männer schmackhaft macht

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Wenn mir Singlemänner eines klagen, ist es, dass Frauen nicht auf Männer stehen, die sie gut behandeln, sondern auf Machos, Bad Guys und Playboys. Ganz ehrlich, auf mein Teenager-Ich traf das zu und auch heute noch geht von dem rebellischen, verwegenen Typ Mann eine besondere Magie aus.
Nach ausgiebigem Austausch mit meinen Mädels fiel es mir wie Schuppen von den Augen:

Ich bin in der „Nur mit dir“-Falle gelandet.
„Nur mit dir“ ist DER christliche Herz-Schmerz-Film, basierend auf dem Roman von Nicholas Sparks. Um es kurz zusammenzufassen:
Kleines, graues Kirchenmädchen trifft auf fiesen, arroganten BadBoy. Sie kommen sich näher, verlieben sich. ER ÄNDERT seinen Lifestyle, Freundeskreis, Einstellung zu Schule und Beruf, trägt das Mädel auf Händen, denkt über die tiefgehenden Fragen des Lebens nach…die beiden heiraten, sie stirbt an Krebs. In der letzten Szene resümiert er: „Jamie hat mich gerettet.“

Und was wollen wir Frauen mehr, was könnte uns mehr Bedeutung geben, als einen verlorenen Mann zu retten und umzuswitchen?!
Deshalb lassen wir uns TROTZ besseren Wissens auf nichtchristliche Männer ein, denn:

„Genau durch mich könnte er ja zum Glauben finden….wirklich….wir hatten schon voll gute Gespräche über den Glauben.“

Dass das funktioniert hat, habe ich noch nie erlebt! Du?

Deshalb rennen wir Männern hinterher, die uns die kalte Schulter zeigen, statt denen, die uns die Tür aufhalten. Die guten Männer brauchen ja keinen Arzt, nur die kranken.

Wenn es um eine gesunde christliche Partnerschaft / Ehe geht möchte ich dir ganz dringend davon abraten, dem „Nur mit dir“-Prinzip bei der Partnerwahl zu folgen.
Schauen wir uns doch DEN BESTEN FANG des Alten Testamentes an: Boas….woooowwww…allein der Name 😉
Im Buch Ruth heißt es:
Boas war wohlhabend und einflussreich, er kümmerte sich sehr gut um seine Familie, seine Arbeiter, seinen Besitz. Er war gütig und gerecht, wohltätig und großzügig weil er ein Mann Gottes war.
Er macht Ruth Mut und gibt ihr Hoffnung, er hilft ihr in der Not und nimmt seine Verantwortung war.

Hört sich diese sehr kurze Charakterbeschreibung nach einem BadBoy an? Einem verlorenen Prinzen, der gerettet werden muss? Nein!

Gerade weil Ruth nicht den damaligen BadBoys hinterhergerannt ist, ist Boas von ihr begeistert:
„Du bist nicht den jungen Männern nachgelaufen, obwohl du sicher auch einen wohlhabenden hättest finden können.“ Ruth 3,10 (Hfa- Übersetzung)

Bitte lass dich nicht von Hollywood-Märchen und Romanen in deiner Partnerwahl leiten, sondern schau in die Bibel, dort findest du tolle Beispiele, wie:
Jakob war dazu bereit 14 Jahre für seinen Schwiegervater zu arbeiten, nur um Rahel heiraten zu dürfen. (1.Mose 29)
Hosea rettete seine untreue Frau Gomer vor einem Leben als Sklavin. (Buch: Hosea)
Josef heiratete Maria und war bereit mit ihr alles durchzustehen und die Verantwortung für das Leben von Maria und Jesus zu tragen, obwohl er nicht der leibliche Vater war. (Matthäus 1,18- 2,23)

Vielleicht hast du einen Moment und kannst darüber nachdenken:
Welche Eigenschaften deines Traummannes sind keine „göttlichen“ Eigenschaften?!

Falls dir die Frage nicht ganz klar ist, hier ein Beispiel aus meinem Leben:

Auf meinem Wunschzettel „Traummann“ stand all die Jahre unter den Top 10 Charaktereigenschaften „Schlagfertigkeit“, was so viel heißt wie, immer einen frechen Spruch auf den Lippen haben, sich mit dem Gesprächspartner einen verbalen Schlagabtausch liefern können.
Tatsächlich hat mich diese Eigenschaft bei Männern in der Vergangenheit aber auch sehr sehr oft verletzt und ich habe in der Bibel dazu folgende Empfehlung gefunden: „Was ihr sagt, soll für jeden gut und hilfreich sein, eine Wohltat für alle“ Epheser 4,29
Schlagfertigkeit

Geschrieben von Zalea am 17.04.2015

X-Christen: Der Lüge entgegentreten

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Wenn du die Superhelden aus der Marvel-Comicreihe „X-Men“ kennst, dürfte dir ein gewisser Bösewicht namens Magneto auch bekannt sein. Die „X-Men“ haben aufgrund eines besonderen Gencodes Superkräfte. Magneto kann Magnetfelder manipulieren, während sein Erzfeind, der gute Professor Xavier, ein Telepath ist, der durch Gedankenkontrolle Menschen manipulieren und ausspionieren kann.

Es gibt auch jemanden in der realen Welt, der permanent versucht durch Gedankenkontrolle und Gedankenmanipulation auf Menschen einzuwirken. Einflüsterungen, leise Stimmen die dir sagen: „Du kannst das nicht!“ „Du Versager!“ „Du Sünder! „Keiner braucht dich!“

„Du bist nicht gut genug!“   „Du bist zu viel“ „Keiner will dich!“ „So viel Geld und Macht wie möglich!“ „Greif zur Flasche!“ „Such deinen Vorteil!“ „Nutze aus!“ „Nimm dir alles!“ „Schau dir das an!“….

„Gott existiert nicht!“ „Gott ist böse!“ „Gott straft dich!“ „Es ist alles derselbe Gott!“

Kein Buch beschäftigt sich so gut mit diesem Thema wie „Dienstanweisungen für einen Unterteufel“ von C.S.Lewis (sehr empfehlenswert!). Dort erhält der Unterteufel Wormwood von seinem Chef auf 140 Seiten Dienstanweisungen, wie Menschen möglichst effektiv von Gott und der damit verbundenen Freiheit ferngehalten werden können. Menschen sollen in Angst, Sorgen, Materialismus, Selbstsucht, Oberflächlichkeit… verwickelt werden.

Normalerweise guckt man sich nichts von einem Comic-Bösewicht ab, doch Magnetos Helm finde ich so genial, dass ich ihn auf mein Glaubensleben übertragen habe. Sein Helm ist undurchdringlich für jegliche Gedankenmanipulation. Er trägt ihn Tag und Nacht. Er macht ihn stark und frei und unbesiegbar.

Ich habe mich gefragt, ob Gott auch im übertragenen Sinne mich als „X-Christen“ mit einem solchen Helm ausgestattet hat. Immerhin sind die X-Christen ständig unter Beschuss von jemandem, den Jesus als den „Vater der Lüge“ beschreibt (Johannes 8,44)

Und ja, Gott lässt uns nicht alleine, er hat einen 2015-03-01 17.49.56„Helm“ für uns. Es ist der Helm der Wahrheit Gottes, die uns befreit und alles Dunkel, Zerstörende, Destruktive vertreibt. An dieser Wahrheit, prellen die Angriffe des Feindes einfach ab.

 

Das klingt dir zu theoretisch? Hier die FAQs für den X-Christen Helm:

  1. Woher kriege ich den X-Christen Helm?

Jesus hat diese Frage wunderbar in Johannes 8,31-32 beantwortet:

Wenn ihr in meinem Wort bleibt, so seid ihr wahrhaftig meine Jünger, und ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen!“

Das Wort Gottes ist die Bibel, dort offenbart Gott die Wahrheit über alle Dinge und Fragen.

Stärke dich im Wort Gottes!!! Psalm 1 beginnt damit, dass ein glücklicher Mensch, Tag und Nacht über Gottes Wort nachsinnt und es verinnerlicht. Das Wort Gottes ist die Quelle der Wahrheit und ein Schwert im Kampf (Epheser 5,17).

  1. Wie ist er anzuwenden?

Sprich dir selbst und anderen Gottes Wahrheit (laut) zu. Erinnere dich und andere daran in Zeiten der Verwirrung und Not. Halte dich an der Wahrheit fest. Richte deinen Blick fest darauf.

Die christliche Sängerin Sefora Nelson erzählt in ihrem Lied „Zeig mir dein Gesicht“ von einem Zustand, indem jemand so verwirrt ist, dass er nicht mehr weiß, wie Gott eigentlich ist und sehr zweifelt. Das kann selbst gestandenen Christen passieren!

„Zeig mir dein Gesicht, wie es wirklich ist. Sag mir nochmal wer du bist. Zeig mir du bist da, komm und sei mir nah, denn ich weiß nicht mehr wer du bist.“

Das alles setzt voraus, dass du glaubst und darauf vertraust, dass Gott sich an seine Aussagen, Versprechen, Verheißungen wirklich hält. Stärke deinen Glauben im Gebet! Du darfst Gott sagen, dass du verwirrt bist oder ihm noch nicht ganz vertraust. Sei ehrlich. Bitte ihn darum, dass er dir zeigt, was seine Wahrheit ist.

Mir persönlich helfen auch immer christliche Lieder und Gespräche mit Christen, die meinen Blick zurück auf Gottes Wahrheit lenken.

  1. An wen wende ich mich bei Problemen?

Hier verweise ich dich zurück an den Hersteller! Erreichbarkeit und Hilfsbereit jederzeit, durchgängig Tag und Nacht und ortsübergreifend, weltweit.

„Rufe mich an am Tag der Not, so will ich dich erretten, und du sollst mich ehren!“ Psalm 50,15

 

Sei gesegnet und ermutigt! Die Wahrheit wird dich frei machen!

 

Geschrieben von Zalea am 01.03.2015

Jede Mauer engt dich ein! Neu Vertrauen fassen.

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Ein Student betritt während eines Vortrags das Podium und legt dem Redner wortlos folgenden Text hin. Danach verschwindet er und bleibt anonym.

„Bitte höre, was ich nicht sage! Lass dich nicht von mir narren. Lass dich nicht durch das Gesicht täuschen, das ich mache. Denn ich trage tausend Masken- Masken, die ich fürchte abzulegen. Und keine davon bin ich. So tun als ob ist eine Kunst, die mir zur zweiten Natur wurde. Aber lass dich dadurch nicht täuschen, um Gottes Willen, lass dich nicht von mir narren.

Ich mache den Eindruck, als sei ich umgänglich, sei alles sonnig und heiter in mir, innen wie außen, als sei mein Name Vertrauen und mein Spiel Kühle, als sei ich ein stilles Wasser und als könne ich über alles bestimmen, so als brauchte ich niemanden.

Aber glaub mir nicht, bitte, glaub mir nicht! Mein Äußeres mag sicher erscheinen, aber es ist meine Maske. Darunter ist nichts Entsprechendes. Darunter bin ich wie ich wirklich bin: verwirrt, in Furcht und alleine. Aber ich verberge das. Ich möchte nicht, dass es irgendjemand bemerkt. Beim bloßen Gedanken an meine Schwäche bekomme ich Panik und fürchte mich davor, mich anderen überhaupt auszusetzen. Gerade deshalb erfinde ich verzweifelt Masken, hinter denen ich mich verbergen kann: eine lässige, kluge Fassade, die mir hilft, etwas vorzutäuschen, die mich vor dem wissenden Blick sichert, der mich erkennen würde. Dabei wäre dieser Blick gerade meine Rettung. Und ich weiß es. Wenn er verbunden wäre mit Angenommenwerden, mit Liebe. Das ist das Einzige, das mir die Sicherheit geben würde, die ich mir selbst nicht geben kann: dass ich wirklich etwas wert bin.“

Ich weiß nicht , wie es dir beim Lesen dieses Textes erging, aber mich stimmt er traurig, denn ich erkenne mich darin auf vielfältige Weise wieder. Gibt es Momente, in denen du in dich hineinhorchst und das Gefühl hast, das was eigentlich in dir ist, das, was dich ausmacht, sieht keiner? Du kannst dein Innerstes, deine tief verborgenen Wünsche und Sehnsüchte, Ängste und Hoffnungen mit keinem Menschen da draußen teilen?

Wenn du einen Partner hast, dann hoffe ich für dich, dass ihr voreinander keine Masken tragt und keine Mauern errichtet habt, die euch vor Verletzungen schützen müssen. Dass du in deiner Ehe und Beziehung einen Ort findest, an dem Licht hindurchkommt und der dein Innerstes aufblühen lässt.

Doch wenn gerade dort die schlimmsten Vertrauenbrüche und Verletzungen stattfanden, wer würde nicht die Mauern verstärken, die Fassade schussfest und scheinbar undurchdringlich ausbauen.

Ich gelte in meinem Umfeld als starke, selbstbewusste, dominante Frau. Oft setzen Menschen vor diese Attribute noch ein „zu“, was auch immer mir das sagen soll!? Wahrscheinlich, dass ich nicht richtig bin. Und so baue ich meine Mauern weiter aus und aus und verstärke meinen Schutzwall, ziehe mich in mir zurück.

Bis einmal und nur ein einziges Mal jemand in mein Leben trat, der hinter all das sehen konnte. Hinter meine großen Worte und mein selbstsicheres Auftreten.

Jemand hat diesen Text für mich geschrieben:

Sonnenschein

„Reiß die Mauer ein. Jede Mauer engt dich ein. Jede Mauer aus festem Gestein- kalt und so allein. Lass mich dein Pförtner sein. Öffne das Tor und lasse Licht hinein. Jede Pflanze braucht Licht zum Gedeihn. Du bist allein, sehnst dich nach Sonnenschein. Also reiß die Mauer ein. Ohne Mauer wirst du dich von dem Schmerz befrein. Ohne Mauer wirst du nie mehr alleine sein. Ohne Mauer wirst du dir deine Angst verzeihn. Und kommt der Regen hindurch- erschreck dich nicht, halte den Kurs! Jeder Regen bringt Kälte-Kälte heißt Schmerz. Doch ohne Regen und Sonne gedeiht nicht dein Herz.“

Da draußen gibt es jemanden, der dich sehen kann, der hinter deine Masken sieht und der dich ermutigt neu Vertrauen in Menschen zu fassen, der Liebe eine neue Chance zu geben.Versichern kann ich dir nur, dass Jesus der perfekte vertrauenswürdige Pförter ist. Ich wünsche dir aber auch so einen Mann oder so eine Frau, diese Art Freunde in deinem Leben.

Der Student schließt so:

„Jedesmal, wenn du freundlich und sanft bist und mir Mut machst , jedesmal, wenn du zu verstehen versuchst, weil du dich wirklich um mich sorgst, bekommt mein Herz Flügel- sehr kleine Flügel, sehr brüchige Schwingen, aber Flügel!

Dein Gespür, dein Mitgefühl und die Kraft deines Verstehens hauchen mir Leben ein. Ich möchte, dass du das weißt.

Ich möchte, dass du weißt, wie wichtig du für mich bist, wie sehr du aus mir den Menschen machen kannst, der ich wirklich bin- wenn du willst.

Wer ich bin, magst du fragen? Ich bin jemand, den du sehr gut kennst. Denn ich bin jedermann, den du triffst, jeder Mann und jede Frau, die dir begegnet.“

Selbst wenn Menschen dich enttäuschen, du wirst gesehen, geliebt und bist bis in die Haarspitze angenommen von Gott. Und Gott ist kein Mensch, er wird dich nicht verletzen, er wird dich ermutigen und erbauen in seiner Liebe. Er wird dich nicht von sich stoßen, er wird dir nachgehen, selbst wenn du ihm den Rücken kehrst. Er wird um dein Herz kämpfen und deine Tränen trocknen, auch wenn du vielleicht selbst Schuld an deiner Misere bist. Du glaubst mir nicht? Lies Hosea 11, einer der schönsten Liebesbriefe, wie ich finde.

Der Textauszug des Studenten ist entnommen aus dem Buch von Dr. Tobias Brocher „Von der Schwierigkeit zu lieben“.

 

Geschrieben von Zalea am 6.2.15

4 Gedanken zum Jahresanfang 2015

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Selten habe ich einen Jahreswechsel so nachdenklich und reflektierend verbracht wie diesen. Hier ein kleiner Einblick in meine Gedankenwelt:

1. Gedanke: Es kann keinen Neubeginn geben, wenn ich Altlasten mit ins neue Jahr schleppe.

In der Nacht vom 30.12.2014 lag ich stundenlang wach und dachte über den Bibelvers aus Philipper 3,13 nach:

„Ich vergesse, was dahinten ist, und strecke mich aus nach dem, was vor mir liegt“

Vergessen ist nicht möglich, wenn ich mich auf etwas konzentriere, wenn meine Gedanken und Gefühle sich mit etwas oder jemandem ständig beschäftigen.

Wer oder was beschäftigt dich im negativen Sinne? Welche Verletzung oder welchen Verlust kannst du nicht vergessen? Kannst du nicht vergessen oder willst du nicht vergessen? Was hast du davon dich ständig gedanklich und emotional damit zu beschäftigen? Gibt es Gegenstände oder Umstände, die dich an diese Sache/ an diesen Menschen erinnern, die du besser loswerden müsstest?

Nach was sollte ich mich besser ausstrecken? Philipper 3,14 sagt: Nach unserer Berufung in Jesus Christus, dem Leben in Gottes Herrlichkeit. Darauf sollten wir immer und ständig und überall und in jeder Situation unsere Augen richten. Das ist unser Ziel 2015, 2016, 2017, 2018….

2. Gedanke: Ich brauche keinen Plan aber ich darf Pläne schmieden.

Von allen Seiten höre ich: „2015 ist das Jahr der Entscheidungen.“ Meine Freunde und ich selber auch sind in den letzen Zügen unseres Studiums, die ersten Hochzeiten stehen an aber vor allem die Frage, wie und wo es nach dem Studium weitergeht, beschäftigt uns sehr. Der Druck, auf die Frage“Wie geht’s für dich weiter? Was hast du geplant?“ eine durchdachte super befriedigende Antwort parat zu haben, erhöht sich von Tag zu Tag. Tief drinnen beschäftigen uns Sorgen: „Was ist wenn ich scheitere? Wenn ich noch 2 Semester studieren muss? Wenn ich keinen Job finde? Wenn ich keinen Partner finde? Wenn ich …“

Gestern hörte ich zu meiner großen Ermutigung eine Predigt von Pastor TD Jakes auf Youtube:“ Hearing gods voice“

( https://www.youtube.com/watch?v=uOUWKSMkwdM ).

Dort sagt er mit seiner tiefen Basstimme theatralisch:

“ If you want to make god laugh you tell him that you have a plan.“

Wir Menschen fragen Gott immer nach Details über die Zukunft, doch Gott nutzt nicht nur das Ziel, sondern auch den Weg dorthin um unser inneres Ohr zu trainieren, seine Stimme zu hören und ihr zu folgen.

„Der Mensch plant seinen Weg aber der Herr lenkt seine Schritte“ Sprüche 16,9

Ich denke es ist entscheidend, bei allen Planungen und Zielsetzungen dafür offen zu bleiben, dass Gott eingreifen darf/soll/ wird und es in eine andere Richtung weitergeht. Ich habe 2014 erlebt, dass Gott durch offene oder geschlossene Türen zu mir spricht. Wo sein Wille ist, gehen Türen mit Leichtigkeit auf und wo sein Wille nicht ist, kann ich mit dem Kopf noch so hart gegen die Wand laufen, am Ende sitze ich völlig erschöpft und ausgebrannt da und sehe es letztendlich ein.

3. Gedanke: Christus-zentrierte Vorsätze schaffen

Wenn ich an gute Vorsätze denke, frage ich mich oft, was meine Motive dahinter sind.

– Ich will besser Gitarre und Klavier spielen. Wozu? Damit ich andere beeindrucken kann?

-Ich will mehr Sport machen und gesünder Leben. Wozu? Damit ich attraktiver werde und für ein besseres Selbstwertgefühl?

-Ich will mehr Bibellesen und Andachten vorbereiten. Wozu? Damit ich angesehen bin und Ratsuchende zu mir kommen?

-Ich will einen Missionseinsatz machen. Wozu? Damit ich etwas Besonderes mache und Bedeutung habe?

Der alte Mensch schleicht sich in meine Motivation ein und wenn ich nicht aufpasse verliere ich Jesus und das, was er für mich bereithält, aus den Augen: Freiheit, ein Herz das LIEBT und DIENT, Frieden, wahre Freude und Gerechtigkeit. Diesem Leben in Jesus jage ich nach, nicht dem, was ich oben geschrieben habe.

Ich mache Musik, denn das ist meine Zeit und Form der Anbetung. Ich pflege meinen Körper, denn ich will ihn für Gottes Reich einsetzen. Ich forsche in Gottes Wort, denn darin ist Leben und er spricht zu mir. Ich gehe in die Mission, wenn er mich aussendet und sonst nicht.

Mein einziger großer Vorsatz 2015 ist, dass ich lernen will, Gott zu hören und ich freue mich riesig auf alle Erfahrungen und Begegnungen, die ich dieses Jahr mit Gott haben werde! Und ich bete, dass ich alles lasse, das ich aus einer falschen Motivation heraus tun möchte.

4. Gedanke: Gott braucht kein Neujahr für einen Neustart

2015-01-03 12.11.12

Gute Vorsätze scheitern meistens früher oder später. Alte Verletzungen brechen vielleicht wieder auf und derselbe Fehler wurde wieder begangen. Gott sei Dank, müssen wir nicht bis zum 1.1.2016 warten, um von vorne zu beginnen und Vergebung auszusprechen und anzunehmen.

David betet nachdem er sich seiner großen Schuld bewusst wurde in Psalm 51, 12 und 18-19:“Gott schaffe mich neu: Gib mir ein Herz, das dir völlig gehört und einen Geist der beständig zu dir hält! (…) Tieropfer willst du nicht, ich würde sie dir gerne geben; aus Brandopfern machst du dir nichts. Aber wenn ein Mensch dir Herz und Geist hingibt, wenn er mit sich am Ende ist und dir nicht mehr trotzt – ein solches Opfer weist du nicht ab.

Im Gebet ist ein Neuanfang jederzeit möglich.

Ich möchte dich ermutigen, den Jahresbeginn ganz bewusst dazu zu nutzen, dich neu auf Gott auszurichten und dir zeigen zu lassen, was er dieses Jahr mit dir geplant hat. Er hat einen wunderbaren Plan für dein Leben!

Geschrieben von Zalea am 03.01.2015

Nimm dir Zeit zum Jahresrückblick

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Eine Freundin von mir füllt seit einigen Jahren im Dezember einen Fragebogen zum Jahresrückblick aus und hebt diese Fragebögen auf. Ich finde die Idee richtig gut und möchte mir und euch einige Fragen zur Eigenreflektion stellen.

Jahresrückblick 2014

1. Denke ein Jahr zurück: Wie hast du den Jahreswechsel 13/14 verbracht?
2. Schätze ein: Geht es dir heute besser oder schlechter als vor einem Jahr?
3. Was hättest du dir Anfang 2014 nie träumen lassen?
4. Welche positiven Momente/Erlebnisse fallen dir ein, wenn du an das Jahr 2014 zurückdenkst?
5. Was hat dich 2014 traurig/unglücklich gemacht?
6. Gibt es etwas, was dir 2014 gefehlt hat?
7. Was war deine größte Angst des Jahres?
8. Leute, auf die du im Jahr 2014 bauen konntest
9. Beste/r Freund/in des Jahres
10. Leute, zu denen du 2014 gefunden hast
11. Leute, die du 2014 verloren hast
12. Meist besuchteste Person
13. Most-called person
14. Größter Einfluss auf dein Leben
15. Webseite des Jahres / YoutubeChannel des Jahres
16. Bester Film des Jahres
17. Bester Song des Jahres / meistgespieltestes Album des Jahres
18. Buch des Jahres
19. Gibt es etwas, was du 2014 zum ersten Mal gemacht hast?
20. Bestes Konzert /Theaterstück/ beste Veranstaltung
21. Was war die größte Zeitverschwendung 2014?

22. Wo hast du 2014 Gott erlebt?
23. Wichtigster Bibelvers
24. Welche Themen sind 2014 immer wieder aufgetaucht?
25. Was war deine größte Herausforderung?
26. Was war die größte persönliche Veränderung?
27. Was ist die Erkenntnis des Jahres?
28. Was wünschst du dir für 2015?